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Therapeutische Arbeit mit Geburtstraumen
(prä-, peri, und postnatale Schocks und Traumata)

Tagesworkshop,
Kleingruppe nach der Teilnahme am birth release - workshop

Während der Seminare begegnen wir verletzten und verletzlichen Bereichen unserer Persönlichkeit. Die Regression führt uns in Bereiche, die uns vielleicht noch nicht bewusst sind, vielleicht schambesetzt sind oder die uns mit Schmerz konfrontieren. Damit offenbaren wir uns einer kleinen Gruppe von Menschen – und wir brauchen den Schutz, das Verständnis und das Mitgefühl dieser Menschen. In einer Atmosphäre von Offenheit, Achtung und Empathie (Karlton Terry: „Empathie heilt.“) können wir uns auf diese tiefe Arbeit einlassen- und neue Erfahrungen zulassen. Außer dem geschützten Raum brauchen wir auch Zeit – denn Geburtsarbeit ist ein langsamer Prozess.

In diesen Seminaren, die sich an Karlton Terrys Arbeit orientieren, wenden wir uns gezielt einem einzelnen Trauma zu. Jede Phase der Geburt impliziert eine bestimmte Problematik, der Umgang damit wirkt sich auf unser Leben aus. (s.o. Beispiel Orientierungslosigkeit oder Platzangst etc.) In einer sicheren Umgebung und mit der Bewusstheit des Erwachsenen erleben wir Gefühle unseres Geburtsprozesses.. Ein Teil der ursprünglichen Geburt wird kontrolliert reinszeniert. Alle Teilnehmer und Zeugen dieses Prozesses öffnen ihr Herz für den Schmerz des Kindes, einschließlich des / der Betroffenen. Dieses Annehmen (statt Verdrängen) ist der Weg in eine heilsame Integration von Erfahrungen. Gefühle wie Angst, Panik, Wut, Verzweiflung, auch Schmerz, Ekstase und Kraft werden gespürt, wie ein Baby sie spürt, doch diesmal von einem Erwachsenen auf der Suche nach Bewusstheit und Selbsterkenntnis! (vergl. Thurmann, S. 13)
Karlton Terry unterscheidet vier wesentliche Stadien der Geburt.
Entsprechend der speziellen Situation eines jeden Stadiums gibt es unterschiedliche Herausforderungen für Mutter und Kind. Jede Phase hat spezielle psychologische und körperliche Auswirkungen. Bindungsproblematiken, Ängste, Apathie, Scham, Selbstwert- und Identitätsprobleme lassen sich ebenso als Folgen bestimmten Geburtsphasen zuordnen wie körperliche Merkmale.

Während des Seminars orientieren wir uns an folgenden Methoden:

1. Wir ertasten (Palpation) die spezielle persönliche Problematik – auf der körperlichen Ebene z.B. durch Abtasten der Schädelknochen oder Betrachten der Gesichtszüge und Haltung; und im übertragenen Sinn auf der seelischen Ebene durch Gespräche.

2. Der zweite Schritt ist der zentrale Aspekt dieses Tagesseminares. Wir ahmen die Bedingungen der erlebten Geburt nach (Akkurate Stimulation). Hierbei wird mit Hilfe der Kleingruppe ein Teil der persönlichen Geburtsgeschichte nachgespielt. Wir erhalten die Möglichkeit, uns an unser Trauma „heranzufühlen“, den Schock (nach) zu empfinden. Wir erkennen die Ursachen unserer Problematik, können uns selbst verstehen und uns so annehmen.

3. Im „Repatterning“ kreieren wir neue Bedingungen für die alte Situation und spielen diese neue Situation. Wie machen neue Erfahrungen, können alte Muster auflösen und neue herstellen
(= repattern). Wir erleben Stimmigkeit, Freude, Verbundenheit - „denn so sollte es eigentlich gewesen sein!“

(Karlton Terry ist einer der international anerkanntesten Lehrer und Ausbilder für Prä- und Perinatale Psychologie und spezialisiert auf die Überwindung von prä- und perinatalen Schocks und Traumata. Er arbeitet mit Erwachsenen und Kindern (Babytherapie). Karlton Terry ist Schüler von William Emerson, dem Pionier der Prä- und Perinatalen Psychologie.
www.karltonterry.com)

 

 

     

Termine:

Samstag, 18.09.2010,
Samstag, 02.10.2010,

     
     
Kosten:
Seminargebühr 120,- €
     
 
Selbstverpflegung /
gemeinsam im Restaurant
     
 

Vorgespräch 40,- €

     
         
Zeitumfang:

10 Uhr bis ca 19 Uhr
(6-7 Stunden+Pause)

     
         
Ort:

Praxisraum in Bergisch Gladbach

     
         
Anmeldung: Renate Abel      
     


 


 

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